Beschreibung der Funktion ‚Aktienscreener‘

Wir sind überzeugt, dass eine aktive Aktienauswahl auf dem Fundament belastbarer Kennzahlen den breiten Aktienmarkt (und damit die meisten ETFs) schlagen kann. In unserem Aktienscreening können unterschiedliche Style-Strategien angewandt und das Universum individuell definiert werden.

Für das Screening haben wir einen „wissenschaftlichen“ Ansatz gewählt. Wir berechnen einen Score für alle Aktien und teilen die Aktien nach diesem Score in attraktive, neutrale und unattraktive Kategorien. Je nach Anzahl der Aktien werden damit zwischen drei und zehn Portfolio gebildet.

Es gibt drei Gruppen von Auswahl-Strategien:

  1. Vordefinierte Guru-Strategien
  2. Vordefinierte Single-Style-Strategien
  3. Individuelle Strategien, die Sie aus unterschiedlichen Kennzahlen individuell zusammenstellen können

Sie können das Universum individuell konfigurieren. Aus Ausgangsbasis bieten wir den gesamteuropäischen Markt, die Aktien aus der Eurozone und deutsche Aktien an. Sie können aber auch eines Ihrer Portfolios als Ausgangsuniversum definieren.

Im zweiten Schritt können Sie bestimmte Länder, Sektoren oder Market Caps ausschließen.

Es ist wichtig, dass mindestens 30 Aktien für das Screening zur Verfügung stehen. Damit können ein attraktives, neutrales und unattraktives Portfolio gebildet werden.

Die Berechnung des Backtests dauert in der Regel einige Sekunden. In dieser Zeit simuliert unsere Software das Screening für die letzten fünf bis sechs Jahre. Bei einem jährlichen Rebalancing wird das Screening dabei zu Beginn des jeweiligen Jahres erstellt und die Performance in dem jeweiligen Jahr gemessen. Wenn sie die Rabalancinghäufigkeit auf monatlich oder vierteljährlich setzen, erfolg das Rebalancing entsprechend öfter. Dafür dauert der Backtest etwas länger. Die aktuellen Portfolios, die Sie auch über die Ergebnistabelle einsehen können, werden mit den zuletzt verfügbaren Daten berechnet. Alle Kennzahlen für den Screener werden wöchentlich aktualisiert.

Je nach der Anzahl der Aktien im Ausgangsuniversum werden zwischen drei und zehn Portfolios gebildet. Es war uns wichtig, das Screening und den Backtest realitätsnah zu konzipieren. Bei zu wenigen Aktien im Portfolio würde das Einzelwertrisiko überhand nehmen, was ein Portfolio Manager in der Praxis nicht zulässt. Auf der anderen Seite ist die maximale Anzahl der Aktien in einem aktiv verwalteten Portfolio begrenzt. Die meisten Manager halten nicht mehr als 60 Aktien in einem Portfolio.

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